Fotogalerie

Impressionen aus dem Baubereich

Alle Kinder sind von Natur aus neugierig und möchten sich ihre Umwelt selbst aneignen. Im Baubereich erkunden Kinder die Eigenschaften von unterschiedlichen Materialien und erschaffen sich im Bau- und Konstruktionsspiel eigene Welten. Durch Explorieren (Prüfen, Forschen, Untersuchen) und Experimente (Versuche machen) erweitern sich die Materialerfahrungen, die schließlich zum Konstruieren (Entwerfen, Bauen, Zusammensetzen) führen. Das konkrete Tun ist eine wichtige Grundlage motorischer, kognitiver und sprachlicher Entwicklung. Konstruktionsspiele wie das Stapeln von Bauklötzen, Steckspiele aber auch Naturmaterialien wie Steine, Kastanien oder Tannenzapfen laden die Kinder zum Experimentieren ein. Die Erzieherin tauscht die Materialien regelmäßig aus, entfernt uninteressant gewordene Materialien und ersetzt diese durch etwas anderes, um den Kindern neue Anreize zu bieten. Beim Bauen und Konstruieren werden Ausdauer, Geduld, Feinmotorik sowie Augen-Hand-Koordination geschult und die kindliche Neugierde geweckt. Durch das Konstruieren wird das Gefühl der Selbstwirksamkeit gefördert, da das Kind die Erfahrung macht, seine Umwelt (mit-)gestalten zu können. Es sieht sich in der Lage auch zukünftig weitere Aufgaben zu meistern. Im Laufe der Zeit werden die anfänglich meist noch sehr einfach gestalteten Konstruktionsspiele zunehmend komplexer und erfordern hohe Konzentration. Das Kind muss dabei auch lernen mit seiner Unzufriedenheit und Wut umzugehen, wenn eine geplante Konstruktion misslingt.