Hundgestützte Pädagogik

Die positive Wirkung von Tieren ist zunehmend auch wissenschaftlich belegt. „Tiergestützte Intervention“ ist der Oberbegriff für alle Angebote, in denen geeignete Tiere eingesetzt werden, um diese positiven Wirkungen gezielt zur Förderung physischer, sozialer, emotionaler und kognitiver Fähigkeiten ebenso wie zur Erhöhung von Freude und Lebensqualität zu erreichen. Tiergestützte Interventionen können Raum schaffen für neue Erlebens-, Handlungs- und Verhaltensmöglichkeiten. Die tierischen "Mitarbeiter" wirken dabei als Türöffner, Bindeglied und Motivator.

Hundgestützte Pädagogik bildet dabei einen Teilbereich tiergestützter Pädagogik ab, in der gezielt Hund und Mensch zusammengebracht werden, um positive Wirkeffekte im Menschen anzustoßen.

Der tierische  „Mitarbeiter“ des Wibbelstätz Teams ist der im März 2020 geborene Tibet Terrier ‚Tashi‘. Der kleine Rüde lebt bei unserer Einrichtungsleitung Miriam Buck ein ganz normales Hundeleben. ‚Tashi‘ liebt ausgiebige Waldspaziergänge, Das Planschen im Bach, Autofahren so wie ein gepflegtes Schläfchen auf seinem Rücken, bei dem er gerne „alle Viere von sich streckt“.

Im Rahmen von ‚Tashis‘ Ausbildung findet aktuell eine Gewöhnung an die Umgebung innerhalb des Kindergartens statt (Geräusche, Gerüche, Räumlichkeiten etc.). Hierfür hält er sich vorerst vorzugsweise im Büro auf, in welchem ihm ein geschützter Ruhebereich als Rückzugsort zur Verfügung steht. Der stufenweise Einsatz in der Pädagogik ist Teil des Ausbildungsprogramms. Geplant ist, in einem ersten Schritt mit allen Kindern der Einrichtung (ihrem Alter und Entwicklungsstand entsprechend) die wichtigsten Regeln im Umgang mit ‚Tashi‘ zu erarbeiten und diese in Einzel-  oder Kleingruppen-Situationen zu üben. Darüber hinaus ist die Durchführung eines gesonderten Hunde-Projektes (auf freiwilliger Basis) mit den Vorschulkindern der Einrichtung angedacht.

Konzeption Hundgestütze Pädagogik